Diego

Labrador-Mix

*10.03.2018, 50cm, 20 kg

männlich,  kastriert

Herkunft: Rumänien

Wer bin ich:

Ich bin ein 4 jähriger Labi-Mix der leider bereits sehr jung in einer Tötungsstation in Rumänien gelandet ist.

Von dieser Zeit nehme ich ein sehr schweres Trauma mit und habe absolut kein Vertrauen in Menschen. Bei meiner Tierheim-Familie konnte ich mit viel Geduld und liebe bereits wieder Vertrauen gewinnen. Bei fremden Menschen braucht es viel mehr Zeit und Geduld. Da ich bereits sehr jung in eine Tötungsstation kam und nur mit Schlägen, Aggression und Seelischem Schmerz Bekanntschaft machte, mussten sich die Menschen hier im Tierheim einiges einfallen lassen damit sie mein Vertrauen etwas gewinnen konnten. Sich einfach mal Zeit nehmen und sich zu mir zu setzen ohne etwas von mir zu wollen, das brauchte ich. Eines Tages kam eine Frau Namens Barbara bei meinem Freund Timmy vorbei und fing an mit ihm viel Zeit zu verbringen und wendete eine bestimmte Technik namens Trust Technique an. Da Timmy neben mir im Zwinger wohnte konnte ich dies immer mitverfolgen bis eines Tages Barbara auch bei mir mit der Trust Technique anfing. Nun habe ich einige aus dem Team die Trust Technique bei mir anwenden und einige die sich einfach freuen mit mir Zeit zu verbringen und sich sehr darum bemühen das Vertrauen in Menschen wieder aufzubauen...

 

 

Das suche ich:

Ich suche einen sehr ruhigen und geduldigen Menschen mit viel Hundeerfahrung (Angsthunde). Kinder darf es im selben Haushalt keine haben, Katzen auch nicht, die würde ich sehr sehr gerne jagen. Wichtig: Für mich bräuchte es einen sicher eingezäunten Garten, den ich selbständig betreten kann, ohne an die Leine genommen zu werden, den das mag ich noch gar nicht. Am wichtigsten sind aber Menschen, die mir viel Zeit geben und keine Ansprüche an ihren Hundefreund stellen. Ich möchte vorerst weder verreisen, noch in ein Büro mitgehen. Den für mich wird ein neues Zuhause in einer neuen Umgebung schon eine riesen Herausforderung sein!

Meine Vergangenheit:

Ich bin mit meinen beiden Geschwistern in eine Tötungsstation in Rumänien gekommen. Schon vorher wurde ich übel misshandelt, meine Rute ist daher kürzer als gewöhnlich. Ich wurde von Tierschützern gerettet und ins Tierheim Rosenberg gebracht.

Das kann ich schon:

Ich lasse mich inzwischen von allen Mitarbeitern streicheln und knuddeln auch einige Praktikanten können mich schon anfassen. Auch ein Halsband und ein Geschirr habe ich schon mal getragen. Der nächste Schritt ist eine leichte lange Leine.

Das macht mir am meisten Angst:

Ich kenne das Leben ausserhalb des Tierheimes nicht. Eines Tages möchte ich gerne die Welt ausserhalb des Tierheimes anschauen, auch wenn es mir noch etwas Angst macht.